Kategorie: vegan

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Kaffeebegleitung mit fünf Zutaten

Für das perfekte Superfood braucht man gerade einmal fünf Zutaten. Es zählt offiziell zu meiner liebsten Kaffeebegleitung. Ich backe es wirklich häufig.  Dieses Bananenbrot ist gesund, völlig unkompliziert zuzubereiten und so lecker wie ein Muffin. Das Beste kommt jetzt: Es ist ohne Zucker! Die Süße der Bananen reicht aus und so eignet sich dieses Bananenbrot auch ganz wunderbar als leckerer Snack oder zum Frühstück für Kinder. Genau das richtige also für ein gemütliches Feiertags-Frühstück. Man braucht nichts ausser Bananen, Chia-Samen, Dinkelmehl, Backpulver und Wasser. Wem das nicht süß genug ist, der kann einen Teelöffel Honig zur Teigmasse geben. Ich habe dieses Brot kürzlich an einem Sonntagmorgen zubereitet. Ein paar Tage später habe ich das übrig gebliebene Brot getoastet. Ich fand es – so schön warm aus dem Toaster – fast noch besser. Es ist also ein Brot, das man auch noch einige Tage später essen kann. Warum ich dieses Brot als Superfood bezeichne? Chia-Samen enthalten im Schnitt doppelt so viel Eiweiss wie andere Samen oder Getreidesorten und liefern ein gutes Verhältnis von Omega 3- zu Omega 6-Fettsäuren. Ihr Calcium-Gehalt übertrifft den von Milch um das Fünffache. Und damit das auch wirklich richtig Sinn macht, liefern Chia-Samen zusätzlich das Spurenelement Bor, welches die Calcium-Aufnahme im Körper noch unterstützt. Und Bananen… sind sowieso toll.

Und jetzt alles noch mal langsam, zum Mitschreiben oder Mitbacken:

Superfood-Bananenbrot

Zutaten:

  • 4 Bananen
  • 2 Esslöffel Chia-Samen
  • 6 Esslöffel Wasser
  • 2 Tassen Dinkelmehl
  • 1/2 Teelöffel Backpulver

Zunächst die Chia-Samen mit dem Wasser mischen und 15 Minuten lang ziehen lassen, damit sich Chia-Samen und Wasser zu einer klebrigen Masse entwickeln. Den Ofen auf 180°C vorheizen. Eine Kastenform mit veganer Margarine einfetten oder eine Silikonform benutzen. Nun die Bananen in einer Schüssel mit einer Gabel zerquetschen und die Chia-Samen-Masse dazugeben. Alles gut verrühren. Anschliessend das Dinkelmehl und das Backpulver dazugeben. Rühren. Ab in die Form und ab in den Ofen. Nach 45 Minuten ist das Bananenbrot fertig. Wer es noch süsser will, kann es mit Mandelmuss und Mandelsplittern belegen, Cashewmuss und Erdnussbutter schmecken auch ganz toll dazu. Das Beste daran ist aber: Einfach ohne alles schmeckt es wie ein leckerer Muffin. Am besten zum Kaffee!

Vegane Weihnachtsbäckerei

Der 1. Advent ist da und da beginnt auch bei mir Zuhause die große Weihnachtsbäckerei … Kekse müssen aber nicht unbedingt immer fett und ungesund sein. Eine gesunde aber trotzdem leckere Alternative für die üblichen Verdächtigen wie Zimtsterne, Spritzgebackenes und Co. sind Sesam-Kokos-Kekse.

Für ca. 30 Kekse braucht man:
4EL Kokosraspeln
4EL Agavensirup oder Honig
2EL Tahin, Mandelmus, oder anderes Nussmus
2EL Sesamkörner
2EL Kokosmehl
eine Prise Salz

Alle Zutaten werden miteinander vermischt und geknetet, bis eine gleichmäßige klebrige Masse entsteht. Mit Hilfe von zwei Teelöffeln kleine Häufchen formen und auf das Backpapier legen. Im vorgeheizten Ofen bei 140 °C etwa 10 Minuten goldbraun gebacken. Anschließend die Kekse abkühlen lassen. Sie werden dann automatisch fest.

Weshalb diese Plätzchen gesund sind? Kokosmehl ist fettarm, ballaststoffreich und kohlenhydratarm. Sesam gehört zu den selenreichsten Lebensmitteln überhaupt. Ein Esslöffel Sesam enthält mehr Calcium als ein halbes Glas Milch und auch jede Menge Eisen. Und Nüsse und Mandeln enthalten viel Vitamin E, Calcium und Magnesium. Damit wir stressfrei durch die Weihnachtszeit kommen, eigenen sich diese Plätzchen also hervorragend

Wer es lieber süßer mag, nimmt Mandelmus statt Tahin. Die Tahin-Version schmeckt etwas salziger. Ich persönlich finde sie machen süchtig! 😉

Auch vegan aber bestimmt nicht sehr gesund sind meine Lieblings-Lebkuchen. Das Rezept habe ich leicht abgewandelt aus dem Buch Vegan backen vom Berliner Neun Zehn Verlag. Es zählt zu meinen liebsten veganen Kochbüchern, denn bis jetzt waren alle Rezepte, die ich daraus nachgekocht habe, fantastisch.

Für ca. 40 Lebkuchen braucht man

500 g Roggenmehl
250 g Vollrohrzucker
50 g Agavensirup
100 g Margarine
1 TL gemahlener Zimt
½ TL gemahlene Nelken
¼ TL gemahlener Kardamon
1 TL Backpulver
1/8 L Sojamilch

Für die Glasur:

100 ml Sojasahne
100 g weiße Mandeln
100 g Erdnüsse

Agavensirup, Vollrohrzucker und Margarine in einem Kochtopf auf niedriger Stufe zergehen lasen und dabei immer gut umrühren. Vom Herd nehmen, die restlichen Zutaten hinzugeben, gut durchkneten und zu einem großen Laib formen. In eine mit Mehl bestäubte Schüssel geben, mit einem Geschirrtuch zudecken und über Nacht ruhen lassen. Am nächsten Tag portionsweise auf einem mit Mehl bestäubten Nudelbrett den Teig ½ Zentimeter dick ausrollen und mit Formen Plätzchen ausstechen. Auf das mit Backpapier belegte Backblech legen, Plätzchen mit Sojasahne bestreichen und mit Mandeln oder Erdnüssen verzieren. 10-12 Minuten bei ca. 200 C auf der mittleren Schiebeleiste backen.

Mein Lieblings-Zwischendurch-Gesundheits-Snack

Wenn ich etwas zwischendurch brauche, dann habe ich den ultimativen Tipp für einen leckeren und wirklich absolut gesunden Snack. Und zubereitet ist er in etwa 60 Sekunden. Einfach einen Apfel in dünne Schnitzen schneiden, in eine Schüssel füllen und eine Zitrone darüber auspressen. Alle Apfelschnitzen schön vermischen, damit auch alle etwas vom Zitronensaft abbekommen. Und fertig ist der leckere und absolut gesunde Zwischendurch-Snack. Ich bin wirklich selbst überrascht, was ein bisschen Zitronensaft mit einem gewöhnlichen Apfel anstellen kann.